21.06.2017 - Verordnung aufgrund Waldbrandgefahr

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In ganz Tirol wurde eine Verordnung aufgrund der Waldbrandgefahr erlassen. 

 

 

Wegen der Großwetterlage, den hohen Temperaturen und wenig Niederschlag sind die Wälder Tirols sowie die Böden bis in eine Tiefe von einem Meter ausgetrocknet. Auch der Regen eines Gewitters ändert an dieser Situation wenig. Aus diesem Grund wurde von den Bezirkshauptmannschaften Tirols eine Verordnung zum Schutz der Waldbestände erlassen (Auszug aus dem Original): 


Es ergeht nachstehende Verordnung zum Schutz der Waldbestände im Bezirk Schwaz:

Gemäß § 41 Abs.1 iVm § 170 Abs.1 des Forstgesetzes (ForstG) 1975, BGBl. Nr. 440/1975 zuletzt geändert durch das BGBl. I. Nr. 56/2016, wird für den Bezirk Schwaz zum Zwecke der Vorbeugung gegen Waldbrände verordnet:
§ 1
In den Waldgebieten des Bezirkes Schwaz sowie in den Gefährdungsbereichen sind jegliches Feuerentzünden sowie das Rauchen im Wald und in dessen Gefährdungsbereich verboten.

§ 2
Übertretungen dieser Verordnung werden gemäß § 174 Abs.1 lit.a Zif.17 ForstG 1975 idgF mit einer Geldstrafe bis zu Euro 7.270,-- oder mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Wochen bestraft.

Hinweis:
Der Gefährdungsbereich ist überall dort gegeben, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen.

 

Außerdem wird heuer am Stanser Joch kein Bergfeuer zu Herz-Jesu stattfinden. Zwar wären dies oberhalb der Waldgrenze geplant gewesen, jedoch sind die Gräser und Latschen im unmittelbaren Umfeld dermaßen ausgetrocknet, dass das Risiko in unseren Augen zu groß ist. Wir bitten um Verständnis.

 


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